Das Deutsche Aktieninstitut (DAI) vermeldet einen historischen Meilenstein: Die Anlegerzahl auf Rekordhoch steigt auf 14,1 Millionen Menschen in Deutschland. Diese beeindruckende Zahl zeigt, dass immer mehr Deutsche ihr Geld in Aktien, Aktienfonds oder ETFs anlegen. Der Aktienmarkt Investoren Zuwachs von zwei Millionen neuen Anlegern allein im Jahr 2025 markiert einen Wendepunkt in der deutschen Anlagekultur.
Seit 2016 wächst die Zahl der Aktionäre kontinuierlich um insgesamt fünf Millionen. Fast jede fünfte Person über 14 Jahren beteiligt sich mittlerweile am Kapitalmarkt. Die 14 Millionen Anleger zeigen trotz wirtschaftlicher Unsicherheiten und steigender Lebenshaltungskosten ein stabiles Anlageverhalten.
Geopolitische Krisen und hohe Inflationsraten schrecken deutsche Sparer nicht ab. Der Trend zeigt klar nach oben. Während institutionelle Anleger bei Staatsanleihen dominieren, erobern Privatanleger verstärkt den Aktienmarkt. Die Anlegerzahl auf Rekordhoch spiegelt das wachsende Vertrauen in Wertpapiere wider.
Wichtige Erkenntnisse
- 14,1 Millionen Deutsche investieren 2025 in Aktien, Fonds oder ETFs
- Zwei Millionen neue Anleger kamen allein im Jahr 2025 dazu
- Seit 2016 stieg die Aktionärszahl um fünf Millionen
- Fast 20 Prozent der Bevölkerung über 14 Jahren ist am Kapitalmarkt aktiv
- Trotz Krisen zeigt sich Stabilität im deutschen Anlageverhalten
- Der Aktienmarkt Investoren Zuwachs setzt sich kontinuierlich fort
Aktuelle Entwicklungen in der deutschen Anlagewelt
Die deutsche Anlegerlandschaft durchläuft eine bemerkenswerte Transformation. Ein Privatanleger Boom prägt das aktuelle Marktgeschehen, während neue Technologien und wirtschaftliche Rahmenbedingungen das Investitionsverhalten grundlegend verändern.
Anstieg der Privatanleger in den letzten Jahren
Seit 2015 verzeichnet Deutschland einen kontinuierlichen Zuwachs bei Aktionären. Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: 12,1 Millionen Menschen investieren in Aktienfonds und ETFs – ein Plus von 1,7 Millionen gegenüber dem Vorjahr. Einzelaktien erleben ein Comeback mit 4,9 Millionen Direktaktionären, was einem Zuwachs von 740.000 entspricht.
| Anlageform | Anzahl Anleger 2024 | Veränderung zum Vorjahr |
|---|---|---|
| Aktienfonds/ETFs | 12,1 Millionen | +1,7 Millionen |
| Einzelaktien | 4,9 Millionen | +740.000 |
| Kombinierte Strategie | 3,0 Millionen | Erstmals erfasst |
Einfluss von digitalen Plattformen
Neo-Broker wie Trade Republic und Scalable Capital revolutionieren den Marktzugang. Depot-Eröffnungen Rekord zeigen sich besonders bei jungen Anlegern. Die Apps ermöglichen Käufe ab einem Euro und senken traditionelle Einstiegshürden drastisch.
Der Einfluss von Wirtschaftsfaktoren
Niedrigzinsen und steigende Inflation treiben Sparer in Wertpapiere. Die Europäische Zentralbank hält Sparzinsen niedrig, während die Aktienmärkte attraktive Renditen versprechen. Der DAX erreichte 2024 neue Höchststände und verstärkt den aktuellen Depot-Eröffnungen Rekord.
Gründe für den Anstieg der Anlegerzahl
Die Zahl der Wertpapiermarkt Teilnehmer erreicht neue Höchststände. Verschiedene wirtschaftliche und gesellschaftliche Faktoren treiben diese Entwicklung voran. Die Kombination aus niedrigen Sparzinsen und steigender Inflation zwingt deutsche Sparer zum Umdenken.
Zinsumfeld und Inflation
Deutsche Staatsanleihen bieten aktuell 2,9 Prozent Rendite. Diese Verzinsung liegt unter der Inflationsrate von 3,5 Prozent. Sparbücher verlieren real an Wert. Sachwerte wie Aktien schützen das Vermögen vor Kaufkraftverlust. Die Europäische Zentralbank hält die Zinsen auf niedrigem Niveau. Anleger suchen nach Alternativen für ihre langfristige Vermögensbildung.

Erhöhung des allgemeinen Anlegerbewusstseins
Das Deutsche Aktieninstitut verzeichnet einen Wandel im Sparverhalten. Henriette Peucker vom DAI betont die neue Einstellung der Deutschen zur Aktie. Die Mittelschicht erkennt Wertpapiere als notwendigen Baustein der Altersvorsorge. Kontinuierliche Sparpläne ermöglichen den Einstieg bereits mit 25 Euro monatlich.
Zugang zu Bildungsressourcen
Finanzbildung erreicht breite Bevölkerungsschichten durch digitale Kanäle. Podcasts, YouTube-Kanäle und Online-Kurse vermitteln Börsenwissen verständlich. Die Bundesregierung fördert Finanzbildungsprogramme an Schulen. Verbraucherzentralen bieten kostenlose Beratungen zur langfristigen Vermögensbildung an. Neo-Broker stellen Lernmaterialien direkt in ihren Apps bereit.
Relevante Anlageinstrumente 2025
Die deutsche Anlagelandschaft zeigt sich 2025 vielfältiger denn je. Während traditionelle Anlageformen weiter Bestand haben, gewinnen neue Instrumente an Bedeutung. Die Zahl der Privatanleger erreicht einen neuen Börsenanleger Höchststand, was sich besonders in der Nutzung moderner Anlageprodukte widerspiegelt.
Aktien und ETFs im Fokus
Zwölf Millionen Deutsche setzen aktuell auf Aktien und börsengehandelte Indexfonds. ETF-Sparpläne erfreuen sich besonderer Beliebtheit: 5,3 Millionen Anleger nutzen diese Möglichkeit zum systematischen Vermögensaufbau. Das bedeutet einen Anstieg um 1,7 Millionen Nutzer binnen eines Jahres.
Die Vorteile liegen auf der Hand: Regelmäßige Sparraten ab 25 Euro ermöglichen den Einstieg in den Kapitalmarkt. Über die Zeit gleichen sich Kursschwankungen aus. Mehr als die Hälfte aller ETF-Anleger investiert per Dauerauftrag. Vermögenswirksame Leistungen fließen erstmals 2025 in die offizielle Statistik ein.
Immobilieninvestitionen nehmen zu
Immobilien-Crowdinvesting und REITs (Real Estate Investment Trusts) öffnen den Immobilienmarkt für Kleinanleger. Mit Beträgen ab 500 Euro partizipieren Anleger an Mieteinnahmen und Wertsteigerungen. Die niedrigen Einstiegshürden locken neue Investorengruppen an.
Krypto-Assets und ihre Rolle
Digitale Vermögenswerte etablieren sich als Beimischung im Portfolio. Bitcoin-ETFs und regulierte Krypto-Börsen schaffen Vertrauen. Etwa drei Millionen Deutsche halten Kryptowährungen. Die Integration in klassische Depots schreitet voran.
Demografische Trends unter Anlegern
Die demografische Verteilung der Anleger in Deutschland zeigt deutliche Verschiebungen. Fast fünf Millionen junge Menschen zwischen 14 und 39 Jahren engagieren sich mittlerweile am Kapitalmarkt. Diese Entwicklung prägt das Aktionäre Wachstum Deutschland nachhaltig und verändert die traditionelle Anlegerstruktur grundlegend.
Junge Anleger im Aufschwung
Die jüngere Generation entdeckt den Aktienmarkt für sich. ETFs und Sparpläne dominieren ihre Portfolios, während Einzelaktien eine untergeordnete Rolle spielen. Die durchschnittliche Sparrate liegt bei 250 Euro monatlich, wobei digitale Broker den Zugang erleichtern. Die Altersvorsorge der Generation Y basiert zunehmend auf kapitalmarktorientierten Lösungen statt klassischen Sparbüchern.

Frauen als wachsendes Anlegersegment
5,4 Millionen Frauen investieren aktuell in Aktien, Fonds oder ETFs. Der Anstieg zum Vorjahr beträgt beachtliche 18 Prozent. Männer bilden zwar noch die Mehrheit der Anleger, doch die Geschlechterlücke schließt sich kontinuierlich. Finanzbildung und spezialisierte Plattformen fördern diese positive Entwicklung.
Die Rolle von Senioren in der Investmentlandschaft
Menschen über 60 Jahre verfügen über das größte Anlagevermögen in Deutschland. Sie bevorzugen dividendenstarke Aktien und konservative Anlagestrategien. Der Kapitalmarkt entwickelt sich vom Elitenprojekt zum breiten Gesellschaftsphänomen. Einkommensstarke Gruppen investieren häufiger, doch niedrige Einstiegshürden demokratisieren den Zugang für alle Bevölkerungsschichten.
Auswirkungen der Finanzbildung
Die systematische Verbesserung der Finanzbildung Deutschland prägt das Anlageverhalten grundlegend. Sparpläne etablieren sich als Standardinstrument für den langfristigen Vermögensaufbau. Über 50 Prozent der ETF-Anleger nutzen bereits regelmäßige Sparplanausführungen. Diese Entwicklung zeigt die Demokratisierung des Kapitalmarktzugangs deutlich auf.
Bildungsinitiativen für Neuanleger
Banken und Online-Broker intensivieren ihre Anlegeraufklärung durch strukturierte Programme. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) unterstützt Bildungsprojekte mit neutralen Informationsangeboten. Volkshochschulen bieten vermehrt Grundlagenkurse zu Aktien und ETFs an. Untere Einkommensgruppen investieren dadurch verstärkt in Wertpapiere – bereits ab 25 Euro monatlich lassen sich Sparpläne einrichten.

Rolle der sozialen Medien
Instagram, TikTok und YouTube entwickeln sich zu zentralen Informationskanälen für Finanzthemen. Kurze Erklärvideos erreichen Millionen junger Menschen. Die Anlegeraufklärung erfolgt niedrigschwellig durch visuelle Aufbereitung komplexer Zusammenhänge. Plattformen wie Trade Republic oder Scalable Capital nutzen Social Media für direkte Wissensvermittlung.
Einfluss von Influencern auf Investitionsentscheidungen
Finanz-Influencer wie Thomas Kehl oder Kolja Barghoorn erreichen Hunderttausende Follower. Ihre Analysen beeinflussen Anlageentscheidungen besonders bei der Generation Z. Die BaFin beobachtet diese Entwicklung kritisch und fordert transparente Kennzeichnung von Werbeinhalten. Seriöse Finanzbildung Deutschland unterscheidet sich durch objektive Darstellung von reinen Produktempfehlungen.
Regulierung und staatliche Rahmenbedingungen
Die deutsche Finanzlandschaft erlebt eine Phase intensiver regulatorischer Anpassungen. Mit dem Rekordvolumen von 512 Milliarden Euro an Staatsanleihen steht die Kapitalmarkt Regulierung vor neuen Herausforderungen. Die Bundesregierung finanziert damit Sondervermögen für Infrastruktur und Militär, was direkte Auswirkungen auf private Anleger hat.
Gesetzesänderungen und ihre Auswirkungen
Die jüngsten Anpassungen im Wertpapierhandelsgesetz zielen auf verstärkten Anlegerschutz ab. Banken und Fondsgesellschaften müssen strengere Transparenzpflichten erfüllen. Arthur Brunner von der ICF-Bank warnt: "Schulden sind nie gut, zusätzlich kommen Zinsen hinzu." Diese Einschätzung spiegelt die Sorge vieler Marktteilnehmer wider.
Schutzmaßnahmen für Kleinanleger
Der Anlegerschutz wurde durch mehrere Maßnahmen gestärkt:
- Erweiterte Risikohinweise bei komplexen Finanzprodukten
- Verpflichtende Beratungsprotokolle bei Wertpapiergeschäften
- Verschärfte Produktintervention durch die BaFin
- Notfallpläne der EZB für Kriseninterventionen
Steuern und Abgaben auf Kapitalanlagen
Die Abgeltungssteuer bleibt bei 25 Prozent plus Solidaritätszuschlag. Institutionelle Anleger wie Versicherungen unterliegen speziellen steuerlichen Regelungen. Die Kapitalmarkt Regulierung sieht ab 2025 neue Meldepflichten für digitale Vermögenswerte vor. Private Anleger profitieren vom Sparerpauschbetrag von 1.000 Euro für Einzelpersonen.
Technologien im Anlagebereich
Die Finanzwelt durchläuft eine digitale Revolution. Neue Technologien verändern grundlegend, wie deutsche Anleger ihr Vermögen verwalten. Digitale Anlageformen erobern den Markt und machen Investieren einfacher als je zuvor. Diese Entwicklung öffnet den Kapitalmarkt für Millionen Menschen, die früher keinen Zugang hatten.
Automatisierung und Robo-Advisor
Robo-Advisor verwalten bereits über 10 Milliarden Euro in Deutschland. Diese digitalen Vermögensverwalter erstellen automatisch Portfolios basierend auf individuellen Zielen und Risikobereitschaft. Fintech-Lösungen wie Scalable Capital oder Quirion senken die Mindestanlagesummen auf teilweise nur 500 Euro. Die Kosten liegen bei durchschnittlich 0,75 Prozent pro Jahr – deutlich unter klassischen Vermögensverwaltungen.
Künstliche Intelligenz im Handel
KI-Systeme analysieren Millionen Datenpunkte in Sekunden. Trading-Algorithmen erkennen Muster, die Menschen übersehen würden. Trade Republic nutzt maschinelles Lernen für personalisierte Anlagevorschläge. Die Technologie ermöglicht Kleinanlegern Strategien, die früher nur Profis vorbehalten waren.
Blockchain-Technologie und Transparenz
Blockchain schafft neue digitale Anlageformen mit maximaler Transparenz. Jede Transaktion wird unveränderlich dokumentiert. Deutsche Börse experimentiert mit digitalen Wertpapieren auf Blockchain-Basis. Diese Fintech-Lösungen reduzieren Abwicklungszeiten von Tagen auf Minuten. Smart Contracts automatisieren Dividendenzahlungen und eliminieren Zwischenhändler.
Psychologie der Anleger
Die Investmentpsychologie spielt eine zentrale Rolle bei Anlageentscheidungen. Emotionen wie Angst und Gier beeinflussen das Anlageverhalten stärker als rationale Überlegungen. Inflationssorgen und steigende Staatsschulden schaffen Unsicherheit bei Anlegern. Trotz dieser Herausforderungen zeigen aktuelle Daten einen positiven Trend: Die Zahl der Privatanleger steigt kontinuierlich.
Emotionale Faktoren beim Investieren
Verlustangst und Gewinnsucht prägen das Anlageverhalten vieler Investoren. Bei fallenden Kursen verkaufen viele Anleger panisch ihre Positionen. Steigen die Kurse, kaufen sie oft zu spät ein. Diese emotionalen Reaktionen führen zu suboptimalen Renditen. *Professionelle Investoren* nutzen diese Schwankungen gezielt aus.
Strategien zur Risikominderung
Diversifikation bleibt die wichtigste Strategie zur Risikostreuung. Anleger verteilen ihr Kapital auf verschiedene Anlageklassen. Sparpläne ermöglichen regelmäßige Investments und glätten Kursschwankungen. Die Investmentpsychologie empfiehlt klare Regeln für Ein- und Ausstiegspunkte. Automatisierte Anlagen reduzieren emotionale Fehlentscheidungen.
Langfristiges vs. kurzfristiges Denken
Langfristige Anlagestrategien setzen sich zunehmend durch. Kurzfristige Marktschwankungen verlieren an Bedeutung für geduldige Investoren. Das Anlageverhalten verschiebt sich hin zu kontinuierlichen Investments über Jahre. Studien zeigen: Anleger mit einem Zeithorizont über zehn Jahren erzielen bessere Renditen. Die neue Generation der Privatanleger denkt langfristiger als frühere Generationen.
Herausforderungen für neue Anleger
Der Einstieg in die Anlagewelt stellt Neueinsteiger vor erhebliche Hürden. Wirtschaftliche Unsicherheiten und geopolitische Krisen prägen das aktuelle Marktumfeld. Steigende Lebenshaltungskosten zwingen viele Privatpersonen, ihre Sparbeträge neu zu kalkulieren. Die Komplexität moderner Finanzmärkte überfordert oft unerfahrene Investoren.
Marktvolatilität und Unsicherheiten
Marktunsicherheiten prägen das Jahr 2025 besonders stark. Kursschwankungen von 10-15% innerhalb weniger Tage sind keine Seltenheit mehr. Geopolitische Spannungen zwischen China und den USA beeinflussen Aktienkurse weltweit. Die Europäische Zentralbank kämpft weiterhin mit Inflationsraten über dem Zielwert.
Anlegerrisiken manifestieren sich besonders im Anleihenmarkt. „Rendite ist Ertrag pro Jahr bis Laufzeitende", erklärt Finanzexperte Arthur Brunner. Professionelle Händler nutzen Kursschwankungen aktiv aus, während Privatanleger oft ratlos zurückbleiben.
Überwindung von gleichzeitigem Zugang zu Informationen
Die Informationsflut überfordert viele Neuanleger. Social-Media-Kanäle, Finanznachrichten und Börsenportale liefern sekündlich neue Daten. Die Unterscheidung zwischen relevanten Fakten und Marktrauschen wird zur zentralen Herausforderung.
Fehlende Erfahrung und deren Auswirkungen
Mangelnde Erfahrung führt zu kostspieligen Fehlentscheidungen. Panikverkäufe bei ersten Kursrückgängen vernichten Vermögen. Anlegerrisiken steigen durch emotionale statt rationaler Entscheidungen. Die Lernkurve erweist sich als steil und schmerzhaft.
Die Rolle von Finanzberatern
Die Finanzberatung erlebt in Deutschland eine grundlegende Transformation. Während institutionelle Anleger den Markt für Staatsanleihen dominieren, suchen Privatanleger verstärkt professionelle Unterstützung bei der Navigation durch komplexe Finanzmärkte. Die Anlageberatung Deutschland steht vor der Herausforderung, traditionelle Beratungskonzepte mit digitalen Innovationen zu verbinden.
Unterstützung für unerfahrene Anleger
Neue Anleger benötigen fundierte Orientierung bei ihren ersten Schritten am Kapitalmarkt. Besonders die Zusammenhänge zwischen Kursentwicklung und Rendite erfordern detaillierte Erklärungen durch qualifizierte Berater. Die steigende Zahl der ETF-Sparpläne zeigt den Bedarf an verständlicher Finanzberatung für Einsteiger.
Persönliche Beratung im digitalen Zeitalter
Die Anlageberatung Deutschland kombiniert persönliche Gespräche mit digitalen Tools. Video-Beratungen und Online-Portfolioanalysen ergänzen klassische Beratungstermine. Diese Hybridmodelle ermöglichen flexiblere Betreuung bei gleichzeitiger persönlicher Bindung zwischen Berater und Kunde.
Zukünftige Entwicklungen in der Finanzberatung
Künstliche Intelligenz wird die Finanzberatung revolutionieren. Automatisierte Analysetools unterstützen Berater bei der Erstellung individueller Anlagestrategien. Die menschliche Expertise bleibt unverzichtbar für die Interpretation komplexer Marktsituationen und die emotionale Begleitung der Anleger.
Ausblick auf die Anlegerzahl in den kommenden Jahren
Die deutsche Anlegerlandschaft zeigt klare Wachstumssignale für die kommenden Jahre. Bayern und Baden-Württemberg führen mit einer Aktionärsquote von über 20 Prozent. Ostdeutsche Bundesländer liegen bei 12 bis 14 Prozent, verzeichnen aber überdurchschnittliche Zuwachsraten. Diese regionalen Unterschiede gleichen sich zunehmend an.
Prognosen für 2026 und darüber hinaus
Die Anlegerentwicklung Prognose deutet auf eine stabile Expansion hin. Das Deutsche Aktieninstitut (DAI) erwartet trotz globaler Krisen eine kontinuierliche Steigerung der Anlegerzahlen. Deutschland behält sein Triple-A-Rating, während die USA ihre Bestnote verloren haben. Diese Stabilität stärkt das Vertrauen internationaler Investoren in den deutschen Kapitalmarkt Zukunft.
Mögliche Trends und Veränderungen
Aktienanlagen werden unabhängiger von traditionellen Faktoren wie Alter, Geschlecht oder Einkommen. Junge Menschen aus allen Einkommensschichten entdecken den Kapitalmarkt. Experten sehen Rentenmärkte mittelfristig auf der sicheren Seite. Digitale Anlageformen gewinnen parallel zu klassischen Investments an Bedeutung.
Bedeutung für die deutsche Wirtschaft
Die wachsende Anlegerzahl stärkt die Kapitalbasis deutscher Unternehmen. Privatanleger tragen zur Finanzierung von Innovation und Wachstum bei. Die positive Anlegerentwicklung Prognose signalisiert eine robuste Wirtschaftsgrundlage. Ein breiter Kapitalmarkt Zukunft sichert Arbeitsplätze und fördert den Wohlstand in allen Regionen Deutschlands.
FAQ
Wie viele Deutsche investieren aktuell am Aktienmarkt?
Laut Deutschem Aktieninstitut (DAI) investieren 2025 insgesamt 14,1 Millionen Menschen in Deutschland in Aktien, Aktienfonds oder ETFs. Dies entspricht fast jeder fünften Person über 14 Jahren und markiert einen historischen Höchststand.
Welche Rolle spielen ETF-Sparpläne beim Privatanleger Boom?
ETF-Sparpläne verzeichnen enormen Zulauf: 5,3 Millionen Menschen nutzen Aktien- und ETF-Sparpläne, ein Plus von 1,7 Millionen gegenüber dem Vorjahr. Mehr als jeder zweite ETF-Anleger investiert regelmäßig per Dauerauftrag, wodurch bereits kleine Beträge kontinuierlichen Vermögensaufbau ermöglichen.
Warum steigt die Anlegerzahl trotz wirtschaftlicher Unsicherheiten?
Inflationssorgen treiben Anleger verstärkt in Sachwerte. Henriette Peucker vom DAI erklärt: "Menschen haben erkannt, dass für gute Langfristerträge kein Weg an der Aktie vorbeiführt." Deutsche Staatsanleihen werfen zwar 2,9 Prozent Zinsen ab, doch Aktienanlagen versprechen langfristig höhere Erträge.
Welche demografischen Gruppen treiben das Aktionäre Wachstum Deutschland?
Fast fünf Millionen 14- bis 39-Jährige investieren am Aktienmarkt, wobei ETFs und Sparpläne bei Jüngeren besonders beliebt sind. 5,4 Millionen Frauen investieren in Aktien, Fonds oder ETFs - ein deutlicher Anstieg zum Vorjahr. Männer stellen weiterhin die Mehrheit der Börsenanleger.
Wie entwickelt sich der Wertpapiermarkt Teilnehmer-Trend regional?
Bayern und Baden-Württemberg führen mit mehr als jedem fünften Einwohner als Aktienanleger. Ostdeutsche Bundesländer liegen bei 12-14 Prozent Anlegerquote, verzeichnen aber überdurchschnittlich starkes Wachstum. Die Aktienanlage wird zunehmend unabhängiger von Wohnort.
Welche Anlageformen dominieren bei den Depot-Eröffnungen Rekord?
ETFs und Aktienfonds dominieren mit zwölf Millionen Anlegern. Einzelaktien erleben ein Comeback mit 4,9 Millionen Direktaktionären, ein Plus von 740.000 gegenüber dem Vorjahr. Knapp drei Millionen Menschen kombinieren Einzelaktien mit Fonds oder ETFs im Depot.
Wie beeinflussen digitale Plattformen den Aktienmarkt Investoren Zuwachs?
Digitale Plattformen vereinfachen Depoteröffnung und Handel erheblich. Online-Broker senken Einstiegshürden durch niedrige Gebühren, automatisierte Sparpläne ermöglichen regelmäßiges Investieren ohne manuellen Aufwand. Die Technologie demokratisiert den Zugang zum Kapitalmarkt für breite Bevölkerungsschichten.
Welche Rolle spielen Staatsanleihen für Privatanleger?
Privatanleger spielen bei Staatsanleihen-Geschäften keine große Rolle. Pascal Kielkopf von HQ Trust bestätigt: "Institutionelle Anleger mit langfristigen Verpflichtungen dominieren." Die Bundesregierung nimmt 2025 ein Rekordvolumen von 512 Milliarden Euro über Anleihen auf, hauptsächlich platziert bei Banken, Fondsgesellschaften und Versicherungen.


